hamburg

Mittwoch, 10. August 2005

Hamburg im Wahlkampf

Der Wahlkampf einer noch gar nicht sicheren, also nur eventuell stattfindenden Bundestagswahl hat in der Hansestadt Einzug gehalten.

Gestern Stoiber, heute Münte.

Besonderer Unterschied: Gestern mehrere Hunderschaften Polizei und Stoiber eingepfercht in der Mönkebergstraße, heute nur zwei Einsatzwagen und Müntefering schön zentral auf dem Gänsemarkt. Für alle gut seh- und hörbar.

Muss ich meine Briefwahl eigentlich schon jetzt beantragen, während ich noch in Deutschland bin, oder kann ich das dann in der Deutschen Botschaft in London machen? Das sollte geklärt werden.

Sonntag, 7. August 2005

Internetbier

Seit Tagen sehe ich auf der großen Werbetafel gegenüber des Dammtorbahnhofs, Ecke Rothenbaumchaussee, da an der Shell-Tankstelle eine Anzeige für "Internetbier.de". Neugierig wie ich bin frage ich mich natürlich, was soll das sein? Um es kurz zu machen: für dein Preis von 13,00 Euro bekommt man neun Flaschen à 0,33l Lagerbier. Auf der Seite heißt es u.a.: "Sie verfahren gern nach der Devise 'weniger ist mehr'. Dann ist dies hier der einfachste Weg ein sehr gutes Lagerbier kennne zu lernen..." Man kann den Stoff sogar abonnieren. Innovation? Vielleicht wird es ein paar Menschen geben, die sich das einfach mal bestellen, aus reiner Neugierde. Vielleicht aber auch nicht.

Ob das Projekt in den so oft und gern zitierten Zeiten der "Geiz ist geil"-Manie eine Chance hat halte ich für fragwürdig. Und wieso die Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. so viel Geld für diese Form von Werbung hat, will ich auch lieber nicht wissen. Vielleicht, weil sie extrem überteuertes Bier über das Internet verkaufen.

(Hier findet man noch mehr Infos über das Bier. Wenn es jemand getrunken hat möge er oder sie mir bitte sagen, ob es toll schmeckt)

Donnerstag, 14. Juli 2005

Wie Professoren E-Mails beantworten

Ich habe einen Professor. Einen, den ich wirklich mag. Er ist nett und freundlich und hilfsbereit. Und manchmal etwas zerstreut. Gestern nun durfte ich erfahren, warum es öfter mal etwas länger dauert, bis ich auf eine E-Mail eine Antwort bekomme.

Es läuft folgendermaßen ab: er selbst hat gar keine Adresse, man schickt das alles an seine Frau zu den beiden nach Hause. Die druckt ihm dann die E-Mail aus und legt sie zu den anderen eingegangenen und gedruckten Mails auf seinen Schreibtisch. Er überfliegt liest das dann gründlich durch. Anschließend nimmt er sich ein leeres Blatt Papier. Auf dieses schreibt er in Schönschrift kritzelt und krakelt er handschriftlich seine Antwort. (Man muss sich stets im klaren darüber sein, dass von bspw. drei Fragen nur eine beantwortet wird. Grundsätzlich.) Das Geschriebene steckt er nun in sein Faxgerät und faxt das ganze an das BWL-Geschäftszimmer in der Hamburger Uni. Die armen Frauen dort müssen das ganze dann entziffern und abtippen und von ihren E-Mail-Adressen elektronisch an mich schicken. Aber hey, immerhin tippen sie es nicht in Word ab, drucken es aus, stecken es in einen Umschlag und dann ab die Post zu mir nach Hause...

Als ich das gestern erfuhr, wartete ich gerade sehnsüchtig auf eine Antwort von ihm und rief seine Frau an, die mir dann das Procedere erklärte. Da ich nicht mehr warten wollte, bis die Geschäftszimmerdame die E-Mail abtippt, bin ich selbst hingegangen und habe mir das Fax aushändigen lassen. Immerhin: Eine Stufe der Ressourcenverschwendung übersprungen. Fassen wir also zusammen: Statt direkt von zu Hause auf meine E-Mail zu antworten, wird sie auf Papier gedruckt, auf einem Extrazettel beantwortet, verbraucht beim Faxen dann Tonerschwärze sowie ein weiteres Blatt Papier (ich höre den Regenwald schon weinen) und beansprucht darüberhinaus wertvolle Zeitressourcen eines ganzen Geschäftszimmers.

In diesem Sinne: Willkommen im 21. Jahrhundert.

Montag, 4. Juli 2005

monday mornings...

*Schulterklopf* Ich bin bereits seit halb acht wach und sitze jetzt nur mal kurz am PC um der Welt mitzuteilen, wie toll das Wetter heute zu werden scheint. Von dem ich aber nicht viel mitbekommen werde. Bereits 29 Grad um diese Zeit, sehe ich gerade bei Wetter.de. Die Sonne knallt in mein Schrägfester und blendet mich. Also weg hier.

Heute ist Lernen angesagt. Besser gesagt: Sortieren und Vorbereiten. Immerhin. Hatte ich erwähnt, dass ich am Samstag extra nach Berlin fahre, um dort den TOEFL zu machen? Der sollte aber kein großes Problem werden. Wie auch immer. Wenn ich heute viel schaffe, kann ich ja vielleicht wenigstens heute Abend noch ein paar Sonnenstrahlen abgreifen. In diesem Sinne: Schönen Wochenanfang allerseits.

Montag, 20. Juni 2005

Wärme + Sonnenstrahlen = hübsche Frauen²

Heiß. Viel zu heiß. Aber was soll ich klagen. Besser so als immerzu nur Regen. Hab mir jetzt zum Abschluss des Tages ein Sechser Becks Gold an der Tankstelle gekauft und das hab ich mir auch verdient. In dieser Hitze (ich sag nur: Dachgeschosswohnung) habe ich heute meine Bewerbung fertiggemacht und sogar noch mehr für die Uni geschafft als ich vorhatte. Eigenlob stinkt, ich weiß.

Wenn es warm wird in Hamburg dann hat man ganz schnell das Gefühl, dass es doppelt so viele hübsche Frauen gibt im Vergleich zum Rest Jahres. Anyone noticed?! Das macht natürlich die ganze Haut, die man ab jetzt zu sehen bekommt. Was sich nicht besonders förderlich auf Lernmotivation und Klausurvorbereitungsphasen auswirkt. Werde jetzt erstmal zum vierten mal heute Duschen.

Mittwoch, 15. Juni 2005

No Sports!

I did it.
Einmal rum. Das erste mal in diesem Jahr. Endlich. Ich hab es tatsächlich geschafft. Freude, Freude!
Was ich geschafft habe? Meine erste Alsterumrundung des Jahres 2005. Laufend, natürlich. Was ich aber wirklich nicht verstehe: dreimal die Woche mache ich je 50-60 Minuten Cardiotraining im Studio. Eine Stunde auf dem Laufband zieh ich locker durch, regelmäßig. Nur hatte ich bisher keine Motivation das nach draußen zu verlagern.
Warum aber habe ich bereits nach den ersten fünf Minuten keine Lust mehr, will aufgeben, mache trotzdem weiter, was nach zehn Minuten aber auch nicht besser wird? Unerklärlich! Wo liegt der verdammte erklärbare Unterschied zwischen draußen Joggen und Schwitzen auf dem Studio-Laufband?

Für London werd ich mir im September erstmal eine schöne Laufstrecke suchen. So lernt man ja die Stadt auch gleich viel besser kennen (Smog, Ozonwerte, Müll...).

Sonntag, 5. Juni 2005

Bananen im Kühlschrank

Ist es etwa noch kein Allgemeinwissen, dass man bestimme Lebensmittel nicht in den Kühlschrank steckt? Es gibt immer noch Menschen, die diesbezüglich erhöhten Aufklärungsbedarf haben und da möchte ich natürlich nicht zurückstehen und als angehender Guerillajouranlist die Lehre von der Richtigen Aufbewahrung unters Volk bringen.

Nun zu etwas völlig anderem: Andrea aka DJ Nomad hat das gestern 25 Hours Hotel gerockt und richtig Gas gegeben. So muss das sein, und für London hab ich dann auch schon mal ne schöne Partyconnection.

Mir jedenfalls geht es scheiße den Umständen entsprechend gut und deswegen geht's jetzt erstmal ab zum Sport.

PS: Morgen um halb 7 geht mein Flug nach London und um 14.30 (enlische Zeit) habe ich ein Vorstellungsgespräch an der Huron University. Bin Dienstag nacht wieder zurück.

London-Blog.de

just random thoughts. from north london.

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draus.. das Buch ist nämlich wirklich schlecht..
Meister H. (Gast) - 15. Jan, 17:00
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Ich hab mich vor Lachen fast zerfetzt! :o)
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janzweitwech (Gast) - 4. Sep, 03:45
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